Vier Wochen - sechs Länder.
Durch glückliche Umstände haben wir die einmalige Gelegenheit, vier
Wochen am Stück in die Ferien zu fahren. Am 9. Juli 2016 geht es auf
Tour. Der erste Etappenhalt ist auf dem Stellplatz in
Saarlouis, wo am Morgen sogar der Brötchenwagen vorfährt. Die nächste Station ist bereits in Luxemburg auf dem Camping in
Martbusch. Dort erkunden wir speziell das Müllertal in der Luxemburgischen Schweiz mit seinen bizzarren Felsen.
Land Nummer drei ist Frankreich. Im Nord pas de Calais nehmen wir an
einem Geocaching-Event teil mit rund 1000 Besuchern. Wir fahren nach
zwei Tagen weiter nach
Dünkirchen, wo wir nach einer
Stadtbesichtigung und einem Strandspaziergang die Nacht vor unserer
Abfahrt nach Land Nummer 4, Grossbritannien, auf dem Hafengelände in
einem speziell für Womos ausgewiesenen Platz verbringen. Gut erholt geht
es am nächsten Morgen auf die Fähre, die uns nach zwei Stunden in
Dover an Land bringt.
 |
| Müllertal |
 |
| Strandpromenade Dünkirchen |
 |
| Fähre Dünkirchen - Dover |
Nun heisst es: links, links, links. Das Hafengelände verlassen wir noch
in einer Autokarawane, doch schon beim ersten Kreisel sind wir auf uns
gestellt und reihen uns brav linksherum in den Verkehr ein. Schön links
geht es auch auf der mehrspurigen Schnellstrasse weiter. Das letzte
Stück führt uns auf einer engen Strasse hoch zu den Klippen. Wir wandern
hier als erstes über die imposanten Kalkfelsen und schlendern durch den
Ort, wo wir am Markt frisches Gemüse und lokale Spezialitäten kaufen.
Nach einer ruhigen Nacht direkt an der Strandpromenade geht es wieder
zurück aufs Festland und dort zum nahegelegenen Ort
Bergues, den wir vom Film "Willkommen bei den Sch'tis" kennen.
 |
| Kreidefelsen von Dover |
|
|
 |
| Abendstimmung an der Strandpromenade |
Zurück auf dem Kontinent geht es durch Land Nummer fünf, Belgien. Dort machen wir Halt in
Willebroek und
Beringen, bevor wir in
Lanaken
für zwei Nächte auf dem Campingplatz Jocomo stehen. Unterwegs
besichtigen wir Brügge, schauen uns in Beringen eine stillgelegte Mine
an und machen einen Abstecher nach
Maastricht in den Niederlanden, unserem sechsten Land auf dieser Rundreise.
 |
| Brügge |
Ein weiterer Geocaching-Event führt uns nach
Mendig, wo wir uns mit Freunden aus der Heimat treffen. Vorher aber machen wir noch Halt in
Andernach.
Hier buchen wir eine Bootstour, die uns zum grössten Kaltwassergeysir
der Erde führt. Imposant, wie das Wasser rund 60 Meter aus dem Boden
schiesst. Wir verbringen zu viert drei schöne Tage in Mendig und
geniessen besonders die Abende in unserer Wagenburg.
 |
| Geysir Andernach |
 |
| Aussicht von der Loreley |
Weiter geht unsere Reise entlang des Rheins, vorbei an der Loreley, wo
wir eine schöne Wanderung in den Rebbergen machen und die tolle Aussicht
über den Flusslauf geniessen. In
Lahnstein geniessen wir einen
schönen Abend am Rhein und besorgen uns beim besten Bäcker Deutschlands
(2015 vom ZDF und Johann Lafer ausgezeichnet) frische Brötchen. In
Bingen
stehen wir auf einem ruhigen Stellplatz nahe der Ruine
Hindenburgbrücke, die wir natürlich auch besichtigen. Auf unserer Reise
zurück machen wir noch in
Niebelsbach Station, wo wir ein paar
Geocaches suchen. Da wir schon auf dem Parkplatz des Tenniscenters am
Waldrand stehen, bleiben wir gleich hier. Am darauffolgenden Tag sind
wir ein paar Stunden später wohlbehalten wieder zu Hause. Nach vier
Wochen sonnigem Wetter hat es erst heute angefangen zu regnen. Besser
könnte es nicht sein!
Wo wir waren? Hier geht's zur
Übersichtskarte.