In
Säter, südlich von Nyköping und nur wenige Kilometer östlich vom Kolmarden-Zoo, finden wir einen gemütlichen Stellplatz direkt am Meer und einem Fjord. Gleich neben dem Stellplatz befindet sich die Fähre ans 1 km entfernte Ufer. Auch ein gemütliches Café mit einem netten Betreiberpaar gehört zum Stellplatz. Wir geniessen das warme Wetter, schauen den badenden Gästen und der unermüdlich pendelnden Fähre zu.
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| Stellplatz bei Säter, südlich von Nyköping |
Nach diesem wundervollen Tag am Meer zieht es uns heute weiter
nordwärts. In
Nyköping machen wir einen Halt am Hafen, wo wir unser Womo
ver- und entsorgen, d.h., wir werden das gebrauchte Wasser los, ebenso
können wir das Chemieklo entleeren und bunkern dafür Frischwasser. So
sind wir bereit für einige weitere Tage freistehen.
Wir haben es heute nicht eilig, da unsere Tagesetappe nur gut 45 Minuten dauert. So geniessen wir ein ausgiebiges Zmorge am Hafen.
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| Am Hafen von Nyköping |
Später stoppen wir nochmals in
Södertälje, wo wir bei einem Max-Restaurant einen schattigen Platz finden. Max ist die Schwedische Alternative zu McD., und die Burger sind wirklich seeehr fein. Was uns auch gefällt: hier gibt es keinen Karton, alles wird in dünnen Papiertüten serviert. Und das Beste: die Abfälle werden in verschiedenen Behältern getrennt für ein hoffentlich späteres Recycling.
Nun zieht es uns aber auf die Halbinsel
Enhörna, wo unsere Freunde auf uns warten, und wir werden die nächsten Tage hier verbringen. Die Siedlung, in der fast nur Familienmitglieder wohnen, erreicht man nach einem etwa 2 km langen Schotterweg durch den Wald. Das Haus unserer Freunde steht mitten in einer Waldlichtung. Nur das Gelände wurde von Bäumen und Sträuchern befreit.
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| Der Weg zum Weiler |
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| Das Haus unserer Freunde mit grossem Garten |
Nach dem Znacht gibts noch einen kleinen Verdauungspaziergang zum Bootshaus am See, wo wir den Sonnenuntergang geniessen.
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| Steg am Bootshaus |
Die beiden Töchter der Familie sind ebenfalls hier in den Ferien; die eine mit Ehemann, die andere mit ihrem zweijährigen Sohn, da ihr Mann arbeiten muss. So fallen die Essenszeiten immer sehr ausgiebig aus. Es wird viel geplaudert, und wir geniessen die feine Schwedische Küche. Der Sohn mit Familie wohnt in deren eigenem Sommerhaus in Blickdistanz etwa zweihundert Meter entfernt, und auch sie (oder meist die Jungs) schauen oft vorbei.
In gegenseitigem Interesse verbringen wir den nächsten Vormittag mit Geocaching. Wir möchten ein paar Dosen finden, unsere Gastgeber möchten das Spiel kennenlernen. So kommen wir an interessante Orte. Eine kleine Wanderung führt uns auf einen Hügel mit toller Aussicht auf den
Mälarensee, den drittgrössten See des Landes. Von hier oben könne man das Silvesterfeuerwerk von Stockholm wunderbar beobachten, wird uns berichtet.
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| Aussicht vom Hügel |
Nach dem Abendessen werden wir ausgeführt. Dazu fahren wir etwa zwei
Kilometer durch den Wald und über die Felder, bis wir an einem
Fussballfeld ankommen. Hier ist bereits das halbe Dorf versammelt. Während
der zwei Monate dauernder Sommerferien organisiert der Dorfverein jeden
Dienstag Abend ein Brennball-Spiel, an dem sich Kinder und Erwachsene
beteiligen. Es ist ein fröhliches Spiel ohne strenge Regeln. Nach einer
Stunde ist das Spektakel vorbei, und bereits wenige Minuten später
liegen Würste auf dem Grill.
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| Bereit zum Abschlag |
Hier in Schweden ist man nicht nur sportlich, sondern auch kreativ. Da die Kids zwei Monate Sommerferien haben, müssen diese auch beschäftigt werden. Der Neuseeländische Schwiegersohn unserer Freunde hat daher mit sämtlichen Kids und freiwilligen Erwachsenen letztes Jahr einen Film gedreht. Es ging dabei um die Entführung eines Hundes. Auch dieses Jahr wurde ein Video gedreht, und alle sind gespannt auf den fertig geschnittenen Streifen, der bald auf Youtube zu sehen sein wird.