Sonntag, 27. Oktober 2019

Reisetag durchs Rhonetal nach Südfrankreich

Heute startet unsere nächste Reise. Der Jahreszeit entsprechend zieht es und in den Süden, genauer nach Spanien und Portugal.

Zuerst aber machen wir in Zofingen einen Zwischenhalt. Gestern war dort Klassenzusammenkunft, und ich (Ruth) verbrachte einen vergnügten Nachmittag und Abend mit den ehemaligen Gspänli.



Auf dem Areal eines der Schulhäuser am Stadtrand finden wir einen ruhigen Übernachtungsplatz. Am nächsten Morgen gewinnen wir durch die Zeitumstellung eine Stunde und machen uns dann zeitig auf die Autobahn. Bis nach Bern ist schon dichter Verkehr, danach wird es etwas ruhiger. Im Raum Lausanne liegen noch Nebelschwaden über dem Genfersee. Doch die Sonne scheint bereits vom Himmel und taucht die Rebberge in ein goldenes Licht.



Nach der Grenze führt uns die Strasse durch die abwechslungsreiche Landschaft des Juras. Nach Lyon wechseln wir Richtung Süden durch das Rhonetal. Und da sind sie auch wieder, die in akkuraten Reihen angelegten Lavendelfelder. Alle Pflanzen sind sorgfältig zu Kugeln zurückgeschnitten, damit sie im nächsten Jahr wieder kräftig Blüten treiben.



Etwas weiter südlich sind immer mehr Weinbaugebiete zu sehen, ab und zu auch Oliven- oder Obstbäume. Wir verlassen die Autobahn auf Höhe Orange und fahren ins Hinterland durch kleine Ortschaften und ein Stück auch der Rhone entlang, bis wir schliesslich an unserem Etappenziel ankommen: Einem grossen, kostenlosen Stellplatz bei einem Weingut. Rasch stellen wir unsere Stühle vor das Womo und geniessen den Abend in der untergehenden Sonne bei noch warmen 22 Grad.






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