![]() |
| Anfänglich noch leere Autobahn |
Via Stuttgart, Pforzheim, Karlsruhe und Mannheim erreichen wir nach etwa 5 Stunden Fahrzeit den Stellplatz in Lahnstein, südlich von Koblenz. Unterwegs geraten wir immer wieder in stockenden Verkehr, kommen aber doch stetig voran. Wir können sogar einen Blick auf das Renngelände des Hockenheim Rings werfen, das direkt an der Autobahn liegt. Um die Mittagszeit suchen wir uns einen Rastplatz, doch erst im zweiten Anlauf finden wir ein freies Parkfeld. Die Autobahnen sind am Sonntag zwar LKW-frei, dafür belegen die Brummis fast alle verfügbaren Rastplätze.
Der Stellplatz in Lahnstein ist schon gut besetzt, als wir gegen 16 Uhr einen der letzten Parzellen belegen. Für 11 Euro können wir hier stehen bleiben. Von unserem Platz aus sehen wir direkt auf den Rhein. Immer wieder gleitet ein Ausflugsdampfer oder ein Containerschiff vorbei.
![]() |
| Stellplatz mit Blick auf Schloss Stolzenfels sowie den Rhein |
Nachdem es tagsüber etwas geregnet hat, zeigt sich die Sonne ein wenig, und wir erkunden den Ort zu Fuss. Dabei erklimmen wir auch die Burg Lahneck. Diese wurde 1226 erbaut und liegt auf einem Felssporn mit Sicht auf Rhein und Lahn. Durch die steilen Felswände war sie damals schwer einnehmbar. Die Burg Lahneck ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.
![]() |
| Aussicht auf Lahnstein |
Eine Kuriosität begegnet uns am Ufer der Lahn, wo uns ein Einheimischer erklärt, was diese Skulptur darstellt. Zur Reinerhaltung des Brunnenwassers wurden im Mittelalter als Toiletten die sogenannten "Baaren" benutzt. So wurden die Benutzer "Baareschesser" genannt.
![]() |
| Ein Baareschesser |
Am nächsten Morgen geht's erst einmal in den Ort, wo wir bei der Bäckerei Kugel einkaufen. 2015 gewann das Team den Wettbewerb "Deutschlands bester Bäcker", in der Jury: Johann Lafer.
Nach einem ausgiebigen Zmorge geht unsere Reise weiter durch auffallend hügeliges Gebiet und kurvenreichen Autobahnen mit teils beachtlicher Steigung und Gefälle. Wir passieren Köln, Leverkusten, Wuppertal, Bochum und erreichen um die Mittagszeit und nach etwa 250 km den Stellplatz in Münster. Ruhig gelegen am Stadtrand geniessen wir einen gemütlichen Nachmittag. Abends geht's dann noch auf einen Spaziergang Richtung Stadt. Ein paar Geocaches, die wir besuchen, führen uns an interessante Orte. Morgen wollen wir dann die Stadt ausgiebig besichtigen.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen