Heute geht's mit dem Auto ein paar Kilometer durch den Wald, bis wir unvermittelt an einem Steg stehen. Und tatsächlich, einige Zeit später sehen wir das Dampfschiff von Stockholm her kommen. Laut hupend legt das 1903 erbaute und von Freiwiligen unterhaltene Schmuckstück an. Der Kapitän, eigentlich bereits Rentner, blickt stolz von der Brücke und begrüsst die neuen Gäste.
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| Dampfschiff Mariefred |
Das anfänglich trübe Wetter bessert sich zusehends, bis wir nach gut einer Stunde in Mariefred anlegen. Schon von weitem sichtbar sind die Kirche und das Schloss Gripsholm, bekannt aus dem Roman von Kurt Tucholsky.
Rauchend liegt das Dampfschiff im Hafen, und gleich daneben steht die Museumseisenbahn, ebenfalls ein rauchendes Ungetüm. Eine Tafel informiert darüber, dass es nirgendwo sonst möglich ist, ein Dampfschiff und eine Dampfeisenbahn gleichzeitig auf ein Foto zu bringen.
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| Dampfschiff und Museumsdampfbahn am Hafen |
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| Museumsdampfbahn |
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| Bahnhof Mariefred |
Wir schlendernd durch die Gassen und geniessen die Atmosphäre des Ortes.
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| Alter Stadtkern |
Vorbei an der Orangerie stehen wir schliesslich vor dem Schloss Gripsholm, umrunden dieses und erkunden dann den Innenhof sowie einige Räume.
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| Orangerie |
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| Schloss Gripsholm |
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| Seitenansicht |
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| Kellergewölbe |
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| Innenhof |
Der Nachmittag geht schnell vorbei, und das Schiff bringt uns wieder zurück. Vom Deck aus kann man in den Maschinenraum blicken. Als ich dem Heizer begegne, lädt mich dieser freundlich ein, ihm zu folgen. Vom Maschinisten bekomme ich dann eine detaillierte Beschreibung auf Englisch über die genaue Funktionsweise der Maschinen. Ich staune über die blitzblanken Teile.
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| Die beiden Öfen wollen mit Kohle gefüttert werden |
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| Dampfmaschinen |
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