Dienstag, 16. Juli 2019

Ein Tag in Münster

Auf dem Stellplatz ist es ruhig, als wir kurz nach 6 Uhr erwachen. Hier im Norden Deutschlands sind die längeren Tage deutlich festzustellen. Nachts wird es erst ca. 22:30 Uhr langsam dunkel, entsprechend früh ist es auch wieder hell. Nach einem ausgiebigen Zmorge nehmen wir den Bus in die Stadt. Wir wählen ein Tagesticket; so können wir uns beliebig fortbewegen.

Was uns an Münster als erstes auffällt: Es ist eine absolut velofreundliche Stadt. Überall finden sich gut ausgebaute Radwege, und ein Grossteil der Bewohner ist mit dem Fahrrad unterwegs.

Zweistöckige Veloständer am Bahnhof

Schöne Innenstadt

Kreuzung der ältesten Stadtstrassen Münsters

Kunstvolle Arkaden

Nebst den üblichen Sehenswürdigkeiten besuchen wir auch den Drehort von "Wilsberg". Das Antiquariat sieht auch innen genauso aus wie in der Serie, nur das Schild über dem Eingang wird jeweils ausgewechselt.

Wer hat da noch den Überblick?


Wir lassen uns durch die Stadt treiben, geniessen in einem Café eine feine heisse Schoggi, und finden nicht nur sehr originelle Geocaches, sondern kommen so auch an tolle Orte und erfahren viel über die Stadt.

Nachdem wir in einem trüben Brunnen mit blossen Armen nach einer Geocaching-Dose fischen mussten, kam uns diese öffentliche Toilette gerade recht, um unsere Hände gründlich waschen zu können.

Prunk in einer öffentlichen Toilette

Wir flanieren noch durch den ältesten Teil der Stadt mit verwinkelten Gassen und schönen Innenhöfen. Da gibt es viel zu entdecken.

gepflegte Anlagen

schön dekorierte Mauer

Schliesslich landen wir beim Schloss, wo wir ausgiebig durch den botanischen Garten flanieren.

Fürstbischöfliches Schloss

Botanischer Garten

Ruhebank ...

... oder lieber Ruheliege?

Der Schlossgarten ist durch einen sternförmigen Wassergraben eingegrenzt. Schön angelegte Wege laden zum Flanieren ein.

Doppel-Allee im Schlossgarten

informative Lernstationen

Zurück in der Stadt besichtigen wir noch die Lambertikirche, die über eine makabere Besonderheit verfügt. Am Kirchturm über dem Ziffernblatt hängen drei Käfige. Hier wurden 1536 die Anführer der Wiedertäufer-Bewegung nach ihrer Hinrichtung zur Schau gestellt.

Vom Turm der Kirche bläst übrigens einer der letzten Türmer Europas nachts die Stunden.


Die drei Käfige

Für den Rückweg nehmen wir wieder den Bus und staunen nicht schlecht, als wir am Ludgeriplatz vorbeifahren. Mitten auf dem Kreisel tummeln sich etwa 15 Hasen.


Hasen im Kreisel des Ludgeriplatzes

Morgen früh geht es weiter Richtung Travemünde.




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