Der gestrige Strandtag in Bläsinge auf der Insel Öland ist schnell
erzählt. Es war ein bedeckter Tag, eher kühl und windig. So beschliessen
wir, einen Ruhetag einzulegen und ihn mit Lesen und Faulenzen zu
verbringen. Gegen Abend zeigt sich dann doch noch die Sonne, und wir
machen einen kleinen Strandspaziergang.
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| Abendstimmung |
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| Strandspaziergang |
Nun führt uns die Reise weiter nordwärts. Unser Wasservorrat geht zur Neige, und auch das WC sollte demnächst geleert werden. Zuerst aber fahren wir über die Insel zu den fünf Windmühlen von
Lerkaka, die in einer Reihe am Strassenrand stehen. Noch heute existieren rund 400 der ursprünglich 2000 Windmühlen auf der Insel Öland, und wir sind etlichen von ihnen begegnet.
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| Windmühlen von Lerkaka |
Zurück auf dem Festland gehen wir in ein grosses Einkaufszentrum, wo wir vor allem über die Auswahl an Milchprodukten staunen.
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| Und das ist nur das laktosefreie Sortiment |
Ein paar Kilometer weiter, auf der Überlandstrasse, finden wir eine Servicestation, an der wir unser Womo ver- und entsorgen können. Sooo, WC-Kassette leer, Wassertank voll. Weiter geht's.
Unseren nächsten Zwischenhalt erreichen wir um die Mittagszeit. Das Hafenstädtchen
Pataholm wurde uns von einem Einheimischen empfohlen, den wir am Geocacher-Event in Kalmar kennengelernt hatten. Pataholm besteht aus kaum mehr als einem Dutzend Häusern, das seinen Charakter aus dem 19. Jahrhundert mit viel Liebe zum Detail bewahrt hat. Wir können unser Womo direkt am Hafen abstellen und flanieren durch die kopfsteingepflasterten Strassen des Ortes zum
Café Förlig. Es ist nicht nur innen allerliebst dekoriert, auch der Garten im Hinterhof lädt zum Verweilen ein. Die Tische stehen locker verteilt unter den Apfelbäumen, und auch das Geschirr ist bunt zusammengewürfelt. Der Kuchen ist einfach ein Gedicht, und so bleiben wir länger sitzen als geplant.
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| Pataholm mit Quartierbriefkasten |
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| Pataholm, Hauptgasse |
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| Schön gestaltete Gärten |
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| Café Förlig |
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| Garten des Cafés |
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| Leckerer Kuchen |
Hier im Garten sehen wir erstmals eine Midsommerstange aus der Nähe. Die wird an Midsommer mit frischen Blättern und Blumen dekoriert und aufgestellt. Dieses Fest zur Sommersonnenwende Ende Juni müssen wir unbedingt einmal miterleben.
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| Midsommerstange |
Nach etwas einer Stunde Fahrt erreichen wir
Farbo, wo uns eine holperige Schotterpiste zu einem Waldparkplatz an einem See führt. Noch hat es hier viele einheimische Badegäste, die sich im Wasser tummeln, aber gegen Abend wird es hier richtig ruhig, und wir verbringen einen wundervollen Abend mitten in der Natur.
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| Badeplatz |
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| Abendstimmung am See |
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| Lauschiger Übernachtungsplatz im Wald |
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