Wir geniessen einen Tag am Waldsee mit Baden und Faulenzen.
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| Bade- und Übernachtungsplatz am See |
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| Irgendwo da draussen schwimmt Erwin |
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| Abendstimmung |
Am nächsten Morgen geht es etwa eine Stunde westwärts, denn es ist Waschtag angesagt. Nicht etwa Kleider oder Geschirr, sondern Sand. An unserem Ziel, in
Ädelfors, gibt es nämlich eine Goldgrube. Dort wurde 1737 erstmals in Schweden Gold gefunden, und auch heute noch kann man hier mit etwas Glück fündig werden.
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| Eingang zur Goldgrube |
Wir besorgen uns also die Tickets und werden pünktlich um 10 Uhr von einem Ranger in die Kunst des Goldwaschens eingeführt. Als erstes tauschen wir unsere Schuhe gegen Gummistiefel aus. Dann gehen wir an ein Übungs-Waschbecken, bekommen eine Schüssel mit Sand in die Hand gedrückt und müssen nun mit Schwenkbewegungen immer wieder Material aus der Schüssel schwemmen, bis nur noch etwa ein Teelöffel feiner Sand zurückbleibt. Nun sollen wir mit Hin- und Herbewegungen diesen nochmals sorgfältig ausschwemmen. Der grosse Moment nach etwa 20 Minuten Arbeit ist da: Wenn man genau hinsieht, kann man im besten Fall etwas glitzern sehen. Dieses Körnchen wird noch restlos von Sand befreit, mit dem Finger aufgenommen und in ein vorbereitetes, mit Wasser gefülltes, Röhrchen befördert.
Die nächste Lektion besteht darin, ein Siebkörbchen zu fassen, damit
in die Grube zu gehen und ein paar Schaufeln voll Material einzusammeln.
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| Wo soll ich graben? |
Nun schleppt man das Grobgestein zu einer Waschstation und trennt
hier die groben Steine vom feineren Material. Damit ist man für die
eigentliche Aufgabe - wie in der ersten Lektion gelernt - bereit.
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| Ausgangsmaterial |
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| Von groben Steinen befreit |
Am Rand des Geländes ist ein längliches Becken angelegt, gefüllt mit
etwa 20 cm Wasser und am Rand mit Sitzgelegenheiten versehen. Jeder sucht sich nun
einen Platz und beginnt mit dem Auswaschen. Hin und wieder kann man
einen leicht unterdrückten Jauchzer hören. Übrigens, ganz rechts aussen sitzen die Profigoldwäscher. Von
denen hört man nichts. Sie sind verbissen und hochkonzentriert bei der
Arbeit und lassen sich einen Fund nicht anmerken.
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| Schwenken, schwenken, schwenken |
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| Alle machen mit |
Um die Mittagszeit werden die Arme langsam etwas lahm, und wir gönnen
uns im Klondyke-Restaurant einen Burger mit Pommes und Salat.
Frisch
gestärkt geht es am Nachmittag weiter. Für einen Durchgang muss man
etwa 30 Minuten rechnen, und wir hatten fast jedes Mal ein Körnchen Gold
Ausbeute. Das gab dann immerhin ein paar kleine Krümel.
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| der Ertrag eines ganzen Tages |
Der Ertrag ist kaum der Rede wert, aber wir hatten eine Menge Spass dabei, und wir können dieses Abenteuer nur jedem empfehlen.
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