Nach einer windigen Nacht auf dem Stellplatz bei Grimeton stehen wir nun morgens um 7 Uhr am Hafen von
Varberg, wo wir noch eine kurzen Spaziergang zum
Seebad machen.
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| Seebad von Varberg |
Schon bald werden wir in den Schiffsbauch gelotst und können uns an Deck
begeben. Wir finden ein hübsches Plätzchen am Bug des Schiffes und
haben so eine tolle Sicht aufs Meer während der gut vier Stunden auf
See. Unterwegs passieren wir die Insel Anholt sowie ein Riesen-Windpark
mit mehreren Dutzend Windrädern mitten im Meer. Im Hafen von Greena gehen wir dann von Bord.
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| Sicht von unserem Platz am Promenadendeck |
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| Windradpark |
Schon bald fällt uns der dichtere Verkehr im Gegensatz zu Schweden auf. Doch wir kommen zügig voran und erreichen nach gut einer Stunde
Aarhus. Auch hier ein Gewimmel, bis wir am Hafen ankommen. Kein Wunder, ist Aarhus doch die zweitgrösste Stadt des Landes. Eigentlich wollten wir am Hafen auf einem Stellplatz stehen, der im offiziellen Stellplatzführer gelistet ist, doch wir entdecken ein offensichtlich neues Womo-Verbotsschild. Also suchen wir nach Alternativen und finden einen tollen Parkplatz beim Botanischen Garten. Mitten in der Stadt und doch im Grünen.
Nachdem wir gestern in Grimeton noch 10 Womo-Nachbarn
bekommen haben, bleiben wir diese Nacht alleine, was uns wundert, da es
ein idealer Platz ist, um von hier aus die Stadt zu erkunden. So machen
auch wir noch einen Spaziergang durch den Park.
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| Tropenhaus des Botanischen Gartens |
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| Blumenpracht |
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| Erster Blick auf "De Gamle By" |
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| Alt und Neu in Aarhus |
De Gamle By ist ein Freilichtmuseum in der Altstadt von Aarhus und nur wenige Minuten von unserem Platz entfernt. Es öffnet jedoch erst um 10 Uhr, so haben wir genügend Zeit, uns beim Quartierbäcker frisches Brot zu holen und gemütlich zu frühstücken. Wir sind dann aber doch etwas überrascht, dass ein Baguette umgerechnet 5 Franken kostet, und ein Gipfeli sogar um die 2.50. Dafür scheint der Treibstoff deutlich günstiger zu sein als in Schweden oder auch bei uns.
Nach dem feinen Zmorge stehen wir also pünktlich am Eingang und lösen unser Ticket. Wir schlendern durch die Gassen, vorbei an schönen Gebäuden. Da gibt es eine Apotheke, ein Gericht, verschiedene Handwerksbetriebe oder Bauernhöfe und auch Verkaufsläden. Und immer wieder trifft man auf Darsteller in historischen Gewändern, die bereitwillig Auskunft geben über das Leben zur damaligen Zeit.
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| Altstadt |
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| Schön erhaltene Fassaden |
Es gibt drei verschiedene Quartiere aus den Epochen 1864, 1927 sowie 1974. Wir staunen über die detailgetreue Darstellung und die liebevolle Dekoration von Details.
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| Alte Apotheke |
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| Wohnzimmer |
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| Sehr realistische Gestaltung |
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| Bücherladen |
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| Eisenwarengeschäft |
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| Opas Schlafsofa |
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| Vorläufer der Spüle |
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| Telefonzentrale |
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| Radio- und TV-Geschäft aus den 70ern |
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Nach diesem Rundgang bleiben wir in der Vergangenheit und fahren etwa eine Stunde südwestlich nach
Bindeballe. Dort steht ein Krämerladen aus dem Jahr 1897 mit vielen Verkaufsartikeln aus alten Zeiten. Alles ist antik eingerichtet, selbst die Ladenkasse ist ein Museumsstück.
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| Kunterbunter Laden |
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| Viele antike Verkaufsartikel |
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| Kaffee und Süssigkeiten |
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| Prächtige Kasse |
Wir besuchen noch das Café im Hinterhof.
Ebenfalls hübsch eingerichtet und mit feinem Kuchen. Die Tischegestelle
sind alte Nähmaschinengestelle, und alle Stühle sowie auch das Geschirr
ist bunt zusammengewürfelt.
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| Museumscafé, bunt zusammengewürfelt |
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| Umfunktionierter Nähmaschinentisch |
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| Tanken nicht vergessen! |
Nach dieser feinen Stärkung und einem Einkauf im Laden geht es ins wenige Kilometer entfernte
Billund. Dort befindet sich einerseits das Legoland, ein Freizeitpark für Kinder, andererseit auch das
Legohaus, was wir besichtigen wollen. Schon die Architektur ist ganz in der Bauklotzweise gehalten. Innen ein Paradies aus bunten Legofiguren, einem Café und natürlich einem Verkaufsladen, im welchem sich Familen mit Kindern eindecken können. Zum Schluss besteigen wir noch das Dach und haben einen herrlichen Blick über den Ort.
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| Legohaus |
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| Alles aus Lego |
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| Legokunst |
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| Architektur des Gebäudes in Lego-Optik |
Nun wird es aber Zeit, einen Übernachtungsplatz zu suchen. Wir finden ihn einige Kilometer ausserhalb am Rand eines Naturschutzgebietes mit Blick ins Grüne.
It is so nice to read all lovely things you see and do.
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