Samstag, 23. November 2019

Portugiesische Architektur in Pêra

Nach dem gestrigen Regentag zog es mich heute wieder auf Entdeckungstour. Noch immer stehen wir auf dem Stellplatz Mikkis Place to Stay. Ich möchte den nahegelegenen Ort Pêra erkunden.

Zuerst geht's mit dem Velo über eine Schotterpiste, vorbei an Orangen- und Feigenplantagen, bis ich die Hauptstrasse erreiche. Ich überquere diese und radle nun durch die Reihenhaussiedlung des knapp 2500 Einwohner zählenden Küstenortes in der Algarve. Dabei fallen mir die hübschen Häuser auf.




Schon Spanien kann mit architektonisch interessanten Häusern punkten, aber Portugals Bauweise nicht nur von Häusern, sondern auch von ganzen Wohnsiedlungen ist noch einen Tick interessanter anzuschauen und von viel Liebe zum Detail geprägt.




Weiter geht meine Erkundung durch den alten Stadtkern mit den engen, verwinkelten Gassen, den weiss getünkten Häusern mit da und dort bunten Farbelementen.




Ein kurzer Halt beim Bäcker, um zum Zvieri noch zwei Pastel de Nata zu besorgen. Das Stück zu einem Euro. Ein Blick auf die Leuchtanzeige der Apotheke nebenan zeigt mir erfreulich warme 19 Grad.


Obwohl der Wetterbericht für heute schönes und trockenes Wetter angesagt hat, kommt etwa im Stundentakt ein kurzer Sprutz Regen vom Himmel. Schon ziehen wieder ein paar graue Wolken auf. Höchste Zeit, zurückzuradeln. Ich schaffe es noch vor dem nächsten Regen, der aber nur aus ein paar Tröpfchen besteht. Das Wetter hat nun doch beschlossen, sich der Vorhersage anzupassen, und der Nachmittag zeigt sich von seiner schönsten Seite, sodass wir es uns draussen noch gemütlich machen können.




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