Kaum haben wir die Grenze zu Portugal passiert, machen wir einen kurzen Halt beim imposanten Fort von Valença. Auch sehenswert ist die länderverbindende Doppelbrücke: Oben fährt der Zug, unten die Fahrzeuge.
Weiter geht es über wenig befahrene Autostrassen mitten durch das Naturschutzgebiet von Braga.
Die Mautstrassen in Portugal meiden wir, da es hier ein kompliziertes Abrechnungssystem geben soll. So geht es gut zwei Stunden lang durch Dörfer und über Land. Kurz vor Porto machen wir einen Mittagshalt bei Pizza Hut, einer Imbisskette, die wir von Italien her kennen.
Kaum sind wir wieder unterwegs, führt neben der Strasse der imposante und gut erhaltene Aquädukt de Santa Clara entlang. Er wurde erst 1714 fertiggestellt und ist heute ein Monument von nationaler Bedeutung.
Am südlichen Stadtrand von Porto finden wir ein weiteres Übernachtungsplätzchen. Das Spezielle daran: Mitten in einem Botanischen Garten befinden sich zehn Wohnmobilstellplätze. Der Eintrittspreis in den Park ist im Übernachtungspreis inbegriffen.
Sofort nutzen wir die Gelegenheit und laufen den Parcours von etwa 3 Kilometern ab.
Auf gut ausgebauten Wegen werden den Besuchern einheimische Pflanzen und Tiere gezeigt. Informationstafeln geben zusätzlich Auskunft.
Wild, Greifvögel, Bisons, Wasservögel oder landwirtschaftliche Nutztiere können beobachtet werden. Nicht alle wirken glücklich in ihrem Gehege.
Mitten im Park befindet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb, der alte Produktiontechniken und historische Gebäude zeigt. Diese Kuh dreht sich im Kreis, um Wasser aus dem Untergrund nach oben zu befördern.
Die Vorratsspeicher sind auf Stelzen, um Nager fernzuhalten.
Wieder zurück im Wohnmobil kochen wir uns ein feines Znacht. Für Portugiesen wohl viel zu früh. Warum? Beim Grenzübertritt mussten wir die Uhr um eine Stunde zurückstellen. :-)













Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen