Montag, 4. November 2019

Praia das Catedrais

Vorgesehen war nur ein Fotohalt. Schliesslich verbringen wir fast den ganzen Tag am Strand. Doch alles der Reihe nach.


Wir verlassen Gijon recht früh am Morgen und bringen die 150 km zügig hinter uns. Immer wieder führt uns die Strecke am Meer entlang, und uns bieten sich atemberaubende Blicke auf das Wasser.


Beim Besucherzentrum "Praia das Catedrais" finden wir einen geräumigen Parkplatz extra für Wohnmobile. Schön angelegte Wege führen auf den Klippen entlang. In regelmässigen Abständen gehen auch Treppen zum Strand. Von unten sehen die Felsen noch imposanter aus. Nicht nur die Klippen beeindruckend, im Wasser stehen auch mehrere Felsbrocken wie zufällig hingeworfen, was die Landschaft so besonders macht. Die Sonne zeigt sich gerade, als wir hier ankommen, und so finden sich immer wieder neue Fotosujets.




Noch immer ist es windig, die Wellen klatschen tosend ans Ufer und brechen sich an den Felsen.


Auch aus der Nähe beeindrucken die Felsen durch ihre Struktur.


Was diesen Ort so besonders macht, sind die Kathedral-Felsen. Das sind mehrere ausgewaschene Felsen, die einen Rundbogen bilden. Geduldig warten wir die Ebbe ab, um trockenen Fusses zu diesem Naturphänomen zu gelangen. Doch bevor das Wasser sich ganz zurückzieht, steigt der Pegel schon wieder. Aber auch von oben ist der Blick grandios.



 
Wir verbringen viel Zeit am Wasser und oben auf den Klippen. Dazwischen kochen wir uns heute Crèpes und geniessen dabei die Aussicht.




Im Laufe des Nachmittags verlassen wir diesen tollen Ort Richtung Süden. Der Weg führt uns ins Landesinnere, über einen Pass, und auf etwa 500 m.ü.M. zeigt sich die Umgebung in sattem, saftigen Grün, fast wie in der Schweiz. Dass es hier generell eine windige Gegend ist, zeigen auch die dutzenden Windräder auf der Passhöhe.


In Lugo finden wir einen weiteren kostenlosen Stellplatz für die Nacht.


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