Samstag, 6. August 2016

BeNeLux und umliegende Länder 08.07.-05.08.2016

Vier Wochen - sechs Länder.

Durch glückliche Umstände haben wir die einmalige Gelegenheit, vier Wochen am Stück in die Ferien zu fahren. Am 9. Juli 2016 geht es auf Tour. Der erste Etappenhalt ist auf dem Stellplatz in Saarlouis, wo am Morgen sogar der Brötchenwagen vorfährt.  Die nächste Station ist bereits in Luxemburg auf dem Camping in Martbusch. Dort erkunden wir speziell das Müllertal in der Luxemburgischen Schweiz mit seinen bizzarren Felsen.

Land Nummer drei ist Frankreich. Im Nord pas de Calais nehmen wir an einem Geocaching-Event teil mit rund 1000 Besuchern. Wir fahren nach zwei Tagen weiter nach Dünkirchen, wo wir nach einer Stadtbesichtigung und einem Strandspaziergang die Nacht vor unserer Abfahrt nach Land Nummer 4, Grossbritannien, auf dem Hafengelände in einem speziell für Womos ausgewiesenen Platz verbringen. Gut erholt geht es am nächsten Morgen auf die Fähre, die uns nach zwei Stunden in Dover an Land bringt.


Müllertal

Strandpromenade Dünkirchen

Fähre Dünkirchen - Dover

Nun heisst es: links, links, links. Das Hafengelände verlassen wir noch in einer Autokarawane, doch schon beim ersten Kreisel sind wir auf uns gestellt und reihen uns brav linksherum in den Verkehr ein. Schön links geht es auch auf der mehrspurigen Schnellstrasse weiter. Das letzte Stück führt uns auf einer engen Strasse hoch zu den Klippen. Wir wandern hier als erstes über die imposanten Kalkfelsen und schlendern durch den Ort, wo wir am Markt frisches Gemüse und lokale Spezialitäten kaufen. Nach einer ruhigen Nacht direkt an der Strandpromenade geht es wieder zurück aufs Festland und dort zum nahegelegenen Ort Bergues, den wir vom Film "Willkommen bei den Sch'tis" kennen.

Kreidefelsen von Dover


Abendstimmung an der Strandpromenade


Zurück auf dem Kontinent geht es durch Land Nummer fünf, Belgien. Dort machen wir Halt in Willebroek und Beringen, bevor wir in Lanaken für zwei Nächte auf dem Campingplatz Jocomo stehen. Unterwegs besichtigen wir Brügge, schauen uns in Beringen eine stillgelegte Mine an und machen einen Abstecher nach Maastricht in den Niederlanden, unserem sechsten Land auf dieser Rundreise.



 Brügge


Ein weiterer Geocaching-Event führt uns nach Mendig, wo wir uns mit Freunden aus der Heimat treffen. Vorher aber machen wir noch Halt in Andernach. Hier buchen wir eine Bootstour, die uns zum grössten Kaltwassergeysir der Erde führt. Imposant, wie das Wasser rund 60 Meter aus dem Boden schiesst. Wir verbringen zu viert drei schöne Tage in Mendig und geniessen besonders die Abende in unserer Wagenburg.


Geysir Andernach

Aussicht von der Loreley

Weiter geht unsere Reise entlang des Rheins, vorbei an der Loreley, wo wir eine schöne Wanderung in den Rebbergen machen und die tolle Aussicht über den Flusslauf geniessen. In Lahnstein geniessen wir einen schönen Abend am Rhein und besorgen uns beim besten Bäcker Deutschlands (2015 vom ZDF und Johann Lafer ausgezeichnet) frische Brötchen. In Bingen stehen wir auf einem ruhigen Stellplatz nahe der Ruine Hindenburgbrücke, die wir natürlich auch besichtigen. Auf unserer Reise zurück machen wir noch in Niebelsbach Station, wo wir ein paar Geocaches suchen. Da wir schon auf dem Parkplatz des Tenniscenters am Waldrand stehen, bleiben wir gleich hier. Am darauffolgenden Tag sind wir ein paar Stunden später wohlbehalten wieder zu Hause. Nach vier Wochen sonnigem Wetter hat es erst heute angefangen zu regnen. Besser könnte es nicht sein!

Wo wir waren? Hier geht's zur Übersichtskarte.

Montag, 21. September 2015

Cannobio 17.-20.09.2015


Mediterranes Flair hinter der Schweizer Grenze.

Vom 17. bis 20. September 2015 geht es für ein verlängertes Wochenende in den Süden. Im Tessin passieren wir Locarno und Brissago, bis wir kurz hinter der italienischen Grenze Cannobio erreichen. Gleich beim Ortseingang liegt der Camping Campagna. Für einen geringen Aufpreis von 2 Euro bekommen wir einen Platz direkt am Wasser. Schnell sind Tisch und Stühle aufgebaut - die Erholung kann beginnen. Ein Spazierweg am Ufer entlang führt uns in den mediterran anmutenden Ort, wo wir uns mit lokalen Köstlichkeiten versorgten. Die Tage sind bald vorbei, und wir machen uns auf den Heimweg. Am südlichsten Zipfel des Vierwaldstättersees verbringen wir noch den Nachmittag. Wir besteigen den Reussdeltaturm und geniessen die schöne Landschaft.

Camping Campagna am Lago Maggiore

Cannobio

Reussdelta vom Turm aus

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Freitag, 17. Juli 2015

Schwarzwald und Elsass 04.-16.07.2015

Unsere erste Womo-Tour.

Im Juni 2015 ist es soweit. Nach fast sechs Monaten Wartezeit dürfen wir unser Wohnmobil abholen. So geht es Anfang Juli gleich auf die erste zweiwöchige Tour durch den Schwarzwald und ins Elsass. Alles klappt bestens, wir kommen mit der Technik klar und geniessen das Leben im Womo und in der Natur von Anfang an.

Es herrscht seit Tagen sommerlich-heisses Wetter, und nach einer schwülen Nacht auf dem Randen im Kanton Schaffhausen, wo wir an einer Geburtstagsfeier waren, ändern wir als erstes unsere Pläne. Statt an den Titisee zu fahren geht es hoch auf den Feldberg. Hier sind die Temperaturen deutlich angenehmer, und wir verbringen eine angenehm ruhige Nacht. Am nächsten Tag geht es wie geplant an den Titisee, wo wir für drei Nächte im Naturcamping einchecken. Baden, eine Busfahrt und den Platz direkt am See geniessen - das sind die Programmpunkte.

Unsere Reise führt uns weiter an den Rhein, wo wir in Breisach die Grenze nach Frankreich überqueren und in Neuf-Brisach auf einer Insel im Rhein für zwei Nächte bleiben. Wir besichtigen Breisach, beobachten die Schiffe auf dem Rhein und können an der Schleuse das Heben und Senken der Schiffe mitverfolgen. Die letzten fünf Tage stehen wir auf dem Camping Municipale von Turckheim. Von da aus erkunden wir das Städtchen, machen eine Bustour nach Colmar und schlendern frühmorgens durch Éguisheim, noch bevor die Touristenströme den Ort überschwemmen.

Jeden Tag kommen Störche auf den Platz und stacksen zwischen den Womos umher. Auch im Ort entdecken wir sie beim Schaufensterbummel.



Auf dem Feldberg

Éguisheim

Storch in Turkheim

Auf der Weinstrasse führt uns der Heimweg durch schmucke Elsässer Dörfer.

Wo wir waren: Hier geht's zur Übersichtskarte.