Frühmorgens erledigen wir die Ver- und Entsorgung des Wohnmobils. Danach geht's auf die Landstrasse. Wenig später füllen wir noch den Tank und holen uns zwei frische Brötchen aus einem Laden. An der Fassade entdecken wir ein kunstvolles Azuleja (Kachelbild).
Nun wollen wir aber endlich Kilometer abspulen. Schliesslich sollen es heute etwa 250 werden.
Auf der portugiesischen Seite kommen wir nur langsam vorwärts. Einerseits führt die Strecke durch Dörfer, andererseits ist der Belag in schlechtem Zustand.
Kaum haben wir die Grenze zu Spanien überquert, erwartet uns eine gut ausgebaute Autovia. Und das kostenlos. In der Fahrspurtrennung sind kilometerlang Oleander gepflanzt. Wie das wohl aussieht, wenn die in voller Blüte stehen?
Kurz vor Sevilla, unserem heutigen Ziel, nimmt der Verkehr zu, teils können wir zwischen 5 Spuren auswählen, und wir müssen gut aufpassen, uns nicht zu verfahren. Doch schon sehen wir den Hafen vor uns mit dem Wohnmobil-Schild. Wir werden von einem netten Hafenmeister empfangen und dürfen uns einen passenden Platz aussuchen.
Es ist bereits weit nach 14 Uhr. Jetzt gibt's erst mal Zmittag.
Vor dem Nachtessen erkunden wir noch das Hafenareal.
Montag, 25. November 2019
Sonntag, 24. November 2019
Hoch hinaus bei Mikkis Place
An unserem letzten Tag auf Mikkis Place lassen wir die Drohne steigen, um ein paar Bilder von oben einzufangen.
Gegen 13 Uhr schlendern wir zum Hauptgebäude. Dort gibts in wenigen Augenblicken ein Live-Konzert von Marion Seibert, einer Sängerin und Camperin, die gerade auf dem Platz weilt. Wir sitzen gemütlich auf der Terrasse bei einem Stück Kuchen und lauschen den Songs.
Wir machen einen letzten Rundgang über den Platz, bevor morgen unsere Reise weitergeht.
Beim Eindunkeln lauschen wir dem Zirpen auf den Feldern. Vermutlich sind es Singzirkaden. Ein echt lautes Spektakel.
Gegen 13 Uhr schlendern wir zum Hauptgebäude. Dort gibts in wenigen Augenblicken ein Live-Konzert von Marion Seibert, einer Sängerin und Camperin, die gerade auf dem Platz weilt. Wir sitzen gemütlich auf der Terrasse bei einem Stück Kuchen und lauschen den Songs.
Wir machen einen letzten Rundgang über den Platz, bevor morgen unsere Reise weitergeht.
Beim Eindunkeln lauschen wir dem Zirpen auf den Feldern. Vermutlich sind es Singzirkaden. Ein echt lautes Spektakel.
Samstag, 23. November 2019
Portugiesische Architektur in Pêra
Nach dem gestrigen Regentag zog es mich heute wieder auf Entdeckungstour. Noch immer stehen wir auf dem Stellplatz Mikkis Place to Stay. Ich möchte den nahegelegenen Ort Pêra erkunden.
Zuerst geht's mit dem Velo über eine Schotterpiste, vorbei an Orangen- und Feigenplantagen, bis ich die Hauptstrasse erreiche. Ich überquere diese und radle nun durch die Reihenhaussiedlung des knapp 2500 Einwohner zählenden Küstenortes in der Algarve. Dabei fallen mir die hübschen Häuser auf.
Schon Spanien kann mit architektonisch interessanten Häusern punkten, aber Portugals Bauweise nicht nur von Häusern, sondern auch von ganzen Wohnsiedlungen ist noch einen Tick interessanter anzuschauen und von viel Liebe zum Detail geprägt.
Weiter geht meine Erkundung durch den alten Stadtkern mit den engen, verwinkelten Gassen, den weiss getünkten Häusern mit da und dort bunten Farbelementen.
Ein kurzer Halt beim Bäcker, um zum Zvieri noch zwei Pastel de Nata zu besorgen. Das Stück zu einem Euro. Ein Blick auf die Leuchtanzeige der Apotheke nebenan zeigt mir erfreulich warme 19 Grad.
Obwohl der Wetterbericht für heute schönes und trockenes Wetter angesagt hat, kommt etwa im Stundentakt ein kurzer Sprutz Regen vom Himmel. Schon ziehen wieder ein paar graue Wolken auf. Höchste Zeit, zurückzuradeln. Ich schaffe es noch vor dem nächsten Regen, der aber nur aus ein paar Tröpfchen besteht. Das Wetter hat nun doch beschlossen, sich der Vorhersage anzupassen, und der Nachmittag zeigt sich von seiner schönsten Seite, sodass wir es uns draussen noch gemütlich machen können.
Zuerst geht's mit dem Velo über eine Schotterpiste, vorbei an Orangen- und Feigenplantagen, bis ich die Hauptstrasse erreiche. Ich überquere diese und radle nun durch die Reihenhaussiedlung des knapp 2500 Einwohner zählenden Küstenortes in der Algarve. Dabei fallen mir die hübschen Häuser auf.
Schon Spanien kann mit architektonisch interessanten Häusern punkten, aber Portugals Bauweise nicht nur von Häusern, sondern auch von ganzen Wohnsiedlungen ist noch einen Tick interessanter anzuschauen und von viel Liebe zum Detail geprägt.
Weiter geht meine Erkundung durch den alten Stadtkern mit den engen, verwinkelten Gassen, den weiss getünkten Häusern mit da und dort bunten Farbelementen.
Ein kurzer Halt beim Bäcker, um zum Zvieri noch zwei Pastel de Nata zu besorgen. Das Stück zu einem Euro. Ein Blick auf die Leuchtanzeige der Apotheke nebenan zeigt mir erfreulich warme 19 Grad.
Obwohl der Wetterbericht für heute schönes und trockenes Wetter angesagt hat, kommt etwa im Stundentakt ein kurzer Sprutz Regen vom Himmel. Schon ziehen wieder ein paar graue Wolken auf. Höchste Zeit, zurückzuradeln. Ich schaffe es noch vor dem nächsten Regen, der aber nur aus ein paar Tröpfchen besteht. Das Wetter hat nun doch beschlossen, sich der Vorhersage anzupassen, und der Nachmittag zeigt sich von seiner schönsten Seite, sodass wir es uns draussen noch gemütlich machen können.
Freitag, 22. November 2019
Portugiesische Kulinarik
Auch in Portugal gibt es die uns bekannten Schnellimbisse, dazu etliche Asialokale und den von uns ab und zu besuchten Pizza Hut. Besonders schätzen wir die Bäckereien mit wirklich gutem Brot und dem überall erhältlichen Nationalgebäck Pastel de Nata (Puddingtörtchen).
Hier auf dem Stellplatz gibt es viermal pro Woche ein Menü. Mal zum Zmittag für 7 Euro, oder dann zum Znacht für 10 Euro inkl. Dessert. Das gibt uns Gelegenheit, auch einmal die gutbürgerliche Küche kennen zu lernen. Und wir sind begeistert. Es hat jedes Mal herrlich geschmeckt!
Übrigens: Auch auf dem Tisch hat sich die Besitzerin und Künstlerin kreativ ausgetobt. Das Geschirr ist von ihr entworfen. An den leicht windschiefen Tassen erkennt man, dass jedes Teil ein Einzelstück ist.
Natürlich gibt es auch hier die als Tapas bekannten Häppchen zu kaufen. Ich gönne mir einmal zum Zmittag vier solcher Teilchen, welche so wohlklingende Namen hatten wie Pastel Bacalhau, Rissois Camarao, Coxas Frango und Empadas Galinha. Aus den Füllungen schmeckte ich Fisch, Hühnchen und eine pikante Tomatenpaste heraus. Viel Teig, etwas fettig, aber es schmeckte alles sehr lecker!
Vor lauter Schreiben über's Essen habe ich richtig Hunger gekriegt. Heute Samstag soll die Stellplatzküche auch wieder offen haben. An der Reception ist jeweils angeschrieben, was es gibt. Der Einfachheit halber steht nur ein Menü zur Auswahl.
Hier auf dem Stellplatz gibt es viermal pro Woche ein Menü. Mal zum Zmittag für 7 Euro, oder dann zum Znacht für 10 Euro inkl. Dessert. Das gibt uns Gelegenheit, auch einmal die gutbürgerliche Küche kennen zu lernen. Und wir sind begeistert. Es hat jedes Mal herrlich geschmeckt!
Übrigens: Auch auf dem Tisch hat sich die Besitzerin und Künstlerin kreativ ausgetobt. Das Geschirr ist von ihr entworfen. An den leicht windschiefen Tassen erkennt man, dass jedes Teil ein Einzelstück ist.
Natürlich gibt es auch hier die als Tapas bekannten Häppchen zu kaufen. Ich gönne mir einmal zum Zmittag vier solcher Teilchen, welche so wohlklingende Namen hatten wie Pastel Bacalhau, Rissois Camarao, Coxas Frango und Empadas Galinha. Aus den Füllungen schmeckte ich Fisch, Hühnchen und eine pikante Tomatenpaste heraus. Viel Teig, etwas fettig, aber es schmeckte alles sehr lecker!
Donnerstag, 21. November 2019
Exotic Universe Algarve
Mikkis place to stay ist weit mehr als ein Stellplatz. Nebst den Tieren, die hier gehalten werden, wird das Areal auch als Gärtnerei und Park für exotische Pflanzen genutzt. Im April 2020 soll der Park fertiggestellt und offiziell eröffnet werden.
Das Hauptgebäude ist ein grosses, mit Wellblech überdachtes Gewächshaus. Darin untergebracht sind Reception, Bar, Restaurant und Aufenthaltsraum. Wo man sich auch gerade befindet, man ist immer von Grün umgeben.
Kunst und Natur werden geschickt miteinander verbunden. Je nachdem, auf welchen Wegen man das weitläufige Gelände umrundet, gibt es so immer wieder neue Details zu entdecken.
Bevor es zurück zum Womo geht, verweile ich noch ein wenig am Teich.
![]() |
| Spazierwege |
Das Hauptgebäude ist ein grosses, mit Wellblech überdachtes Gewächshaus. Darin untergebracht sind Reception, Bar, Restaurant und Aufenthaltsraum. Wo man sich auch gerade befindet, man ist immer von Grün umgeben.
![]() |
| Hauptgebäude und Gewächshaus |
Kunst und Natur werden geschickt miteinander verbunden. Je nachdem, auf welchen Wegen man das weitläufige Gelände umrundet, gibt es so immer wieder neue Details zu entdecken.
Bevor es zurück zum Womo geht, verweile ich noch ein wenig am Teich.
Mittwoch, 20. November 2019
Pera und Alcantarilha
Das milde Wetter heute lockt nach draussen, und ich möchte mit dem Velo eine Erkundungstour machen. Vorher aber habe ich noch einen Termin: Um 10 Uhr wird hier auf dem Stellplatz eine Stunde Zumba angeboten. Für drei Euro ist man dabei. Besammlung an der Bar. Insgesamt sind wir 10 Frauen. Eine hat sogar noch ihren Mann dabei. Die Vorturnerin, eine aufgestellte Mittfünzigerin aus Grossbritannien führt mit viel Witz und Charme durch die Stunde. Ausgepowert und zufrieden trifft man sich anschliessend noch zu einem Kaffee an der Bar.
Durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen kommt man mit unterschiedlichen Leuten in Kontakt und lernt sie so ein wenig kennen. Trifft man diese später auf dem Platz, winkt man sich gegenseitig fröhlich zu. Mit der Zeit wird man immer mehr ein Teil dieser Gemeinschaft.
Nach so viel Sport gibt's erst mal Zmittag. Wir machen uns Nudeln Carbonara und können draussen an der Sonne essen. Nach dem Abwasch packe ich mein Velo aus und radle los. Ich verlasse den Stellplatz durch den nördlichen Ausgang. Linkerhand liegt ein Feld mit Weinreben, rechts davon sehe ich eine illegale Mülldeponie mit Lavabo, mehreren Autoreifen und sonstigem Müll. Schnell weiter...
Schon stehe ich vor dem Gelände von SAND CITY, dem weltweit grössten Sandskulpturenfestival dieser Art. Mittlerweile haben die Betreiber den Standort verlegt, aber hier sind noch immer Kunstwerke des Vorjahres zu bestaunen, und ich werfe ein paar Blicke über den Zaun.
Eigentliches Ziel meiner Radtour ist der wenige Kilometer entfernte Ort Alcantarilha. Hier gibt es - wie auch an weiteren Orten in Portugal - eine Capela dos Ossos, also eine Knochenkapelle. Die Wände sind mit Knochen und Schädeln ausgekleidet. Entstanden sind diese Kapellen aus einer Notwendigkeit heraus, als die Friedhöfe übervölkert waren und Platz für neue Gräber geschaffen werden mussten. So wurden die Gebeine respektvoll dazu genutzt, diese Kapellen zu erbauen als Mahnmal dafür, dass alles vergänglich ist.
Nach diesem makaberen Besuch radle ich wieder zurück zum Stellplatz. Den Rest des Nachmittags und Abends verbringen wir gemütlich auf dem Stellplatz.
Durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen kommt man mit unterschiedlichen Leuten in Kontakt und lernt sie so ein wenig kennen. Trifft man diese später auf dem Platz, winkt man sich gegenseitig fröhlich zu. Mit der Zeit wird man immer mehr ein Teil dieser Gemeinschaft.
Nach so viel Sport gibt's erst mal Zmittag. Wir machen uns Nudeln Carbonara und können draussen an der Sonne essen. Nach dem Abwasch packe ich mein Velo aus und radle los. Ich verlasse den Stellplatz durch den nördlichen Ausgang. Linkerhand liegt ein Feld mit Weinreben, rechts davon sehe ich eine illegale Mülldeponie mit Lavabo, mehreren Autoreifen und sonstigem Müll. Schnell weiter...
Schon stehe ich vor dem Gelände von SAND CITY, dem weltweit grössten Sandskulpturenfestival dieser Art. Mittlerweile haben die Betreiber den Standort verlegt, aber hier sind noch immer Kunstwerke des Vorjahres zu bestaunen, und ich werfe ein paar Blicke über den Zaun.
Eigentliches Ziel meiner Radtour ist der wenige Kilometer entfernte Ort Alcantarilha. Hier gibt es - wie auch an weiteren Orten in Portugal - eine Capela dos Ossos, also eine Knochenkapelle. Die Wände sind mit Knochen und Schädeln ausgekleidet. Entstanden sind diese Kapellen aus einer Notwendigkeit heraus, als die Friedhöfe übervölkert waren und Platz für neue Gräber geschaffen werden mussten. So wurden die Gebeine respektvoll dazu genutzt, diese Kapellen zu erbauen als Mahnmal dafür, dass alles vergänglich ist.
![]() |
| Altar |
![]() |
| Wand |
![]() |
| Decke |
Nach diesem makaberen Besuch radle ich wieder zurück zum Stellplatz. Den Rest des Nachmittags und Abends verbringen wir gemütlich auf dem Stellplatz.
Dienstag, 19. November 2019
Stellplatzbewohner
Heute gönnen wir uns einen Faulenzertag und erkunden das weitläufige Gelände von "Mikkis Place to stay". Wir haben den Tipp bekommen, dass der hintere Teil ausgebaut wird und es dort neue Tiere und Kunstgegenstände zu besichigen gibt.
Vorbei am Ententeich mit der Taubenvolière und den zwei Indianern erreichen wir das neu erschlossene Land. Verschiedene Hühnerrassen haben hier ihren Platz, daneben zwei Schweine und auch zwei Lamas.
Ganz entzückt sind wir, als wir die beiden Wombats entdecken, die sich sonst nur abend aus ihrer Behausung trauen. Eines davon ist ganz weiss.
Passend zum Tierreich hat die Künstlerin Mikki auch hier ihre Kreativität ausgelebt und entsprechende Werke geschaffen.
![]() |
| Hauptgebäude |
Vorbei am Ententeich mit der Taubenvolière und den zwei Indianern erreichen wir das neu erschlossene Land. Verschiedene Hühnerrassen haben hier ihren Platz, daneben zwei Schweine und auch zwei Lamas.
Ganz entzückt sind wir, als wir die beiden Wombats entdecken, die sich sonst nur abend aus ihrer Behausung trauen. Eines davon ist ganz weiss.
Passend zum Tierreich hat die Künstlerin Mikki auch hier ihre Kreativität ausgelebt und entsprechende Werke geschaffen.
Abonnieren
Posts (Atom)
















































